Parteien
Politische Parteien sollen die Interessen und Bedürfnisse der im Staat lebenden Bürgerinnen und Bürger vertreten. Sie versuchen diese auf staatlicher Ebene durchzusetzen. Im Wahlkampf treten die politischen Parteien in einen Konkurrenzkampf. Jede Partei will den Wählern ihre Pläne für die Zukunft schmackhaft machen.
Nach der Wahl erhält die stimmenstärkste Partei den Auftrag, eine Regierung zu bilden (also den Bundeskanzler zu stellen und Minister einzusetzen). Wenn die stimmenstärkste Partei nicht mehr als die Hälfte der Stimmen bei der Wahl bekommen hat, bildet sie üblicherweise eine Koalition, also Partnerschaft, mit einer oder mehreren anderen Parteien (weil es sonst schwierig wird, Gesetze zu beschließen).
Die Verhandlungen zur Bildung einer solchen Koalition sind heikel. Jede Partei möchte möglichst viele Minister stellen und Forderungen durchsetzen. Auch in den folgenden Jahren der Partnerschaft müssen die Koalitionsparteien immer wieder Kompromisse eingehen, was oft schwierig ist und zu heftigen Debatten führt.
Parteien, die nicht der Regierung angehören, werden Oppositionsparteien genannt. Sie können im Nationalrat ebenfalls Gesetzesvorschläge einbringen und mitstimmen.
Jungwählerweb.at ist unparteiisch. Die Parteien präsentieren sich und ihre Programme hier selbst. Alle haben dieselben Möglichkeiten, sich vorzustellen.
Im Nationalrat vertretene Parteien
Die Mandatszahlen beziehen sich auf das Ergebnis der Nationalratswahl 2008
SPÖ (57 Mandate)
ÖVP (51 Mandate)
FPÖ (34 Mandate)
BZÖ (21 Mandate)
DIE GRÜNEN (20 Mandate)



















